Patienteninformation

Terminvereinbarung

Damit der Ablauf in unserer Praxis für Sie und uns reibungslos verläuft, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe.

 

Terminvereinbarungen sind erforderlich. Sie können uns anrufen (zeitweise Anrufbeantworter) oder für die erste Kontaktaufnahme eine E-Mail schreiben (anfrage@praxisrischkau.de). Wir melden uns baldmöglichst bei Ihnen. Sollten wir uns innerhalb einer Woche nicht gemeldet haben, probieren Sie es bitte erneut.

 

Termine in der Regel montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr.

 

Für die neuropsychologische Behandlung ist es sehr hilfreich, wenn Sie zum ersten Termin schon Befund- und/oder Entlassungsberichte des Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalts sowie MRT- oder CT-Aufnahmen (DVD) mitbringen.

 

Terminabsagen:

bitte 48 Std. vor dem vereinbarten Termin absagen. Später abgesagte Termine stelle ich u. U. mit 60,00 € pro ausgefallener Sitzung in Rechnung. Die Krankenkassen (PKV und GKV) erstatten diese Kosten nicht.

 

 

Kosten

Neuropsychologische Therapie

Neuropsychologische Diagnostik und Therapie bieten wir als Kassenleistung an. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, benötigen Sie nur ihre elektroni- sche Gesundheitskarte.

 

Auch die PKV übernimmt in der Regel die Kosten für eine neuropsychologi- sche Behandlung. Der Umfang der Leistungen hängt von Ihrem individuel- len Versicherungstarif ab. Bitte prüfen Sie vor der Behandlung, inwieweit Ihre Kasse für die Kosten der Behandlung aufkommt. Die Rechnungstellung erfolgt normalerweise monatlich durch die PVS.

 

Psychotherapie

Verhaltenstherapie rechne ich bei allen Patienten nach der Gebührenord- nung für Ärzte (GOÄ) über die PVS ab.

 

Private Krankenversicherung (PKV)

Ob und in welchem Umfang Ihre PKV die Kosten für eine psychotherapeutische Behandlung übernimmt, hängt von Ihrem gewählten Versicherungstarif ab. Bitte prüfen Sie, inwieweit Ihre Kasse für die Kosten der Behandlung aufkommt, z.B. auch, ob es eine jährliche Höchstzahl an Therapiesitzungen gibt etc.

 

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Wenn Sie Mitglied in der GKV sind, können Sie unter bestimmten Voraus-setzungen bei Ihrer Versicherung einen Antrag auf Kostenerstattung stellen. Auch wenn die Krankenkassen verpflichtet sind, die in Rechnung gestellten Therapiekosten vollständig zu übernehmen, sind viele Kassen hierzu nicht bereit, so dass Sie einen gewissen Eigenanteil selbst tragen müssen. In letzter Zeit mehren sich Berichte, wonach Krankenkassen versuchen, Kostenerstattung grundsätzlich abzulehnen (siehe spiegel online ), auch wenn sich am Rechtsanspruch nach § 13 Abs. 3 SGB V nichts geändert hat.

 

Honorartabelle gem. GOÄ                                

 

Leistung

GOÄ-Ziffer

Faktor

Betrag

Anzahl

Verhaltenstherapie Einzelbehandlung 50 min.

870

2,3

100,55 €

individuell

Verhaltenstherapie Einzelbehandlung 50 min. Werktags

nach 20 Uhr sowie sonnabends, sonn- und feiertags

870

3,5

153,03 €

individuell

biographische Anamnese

860

2,3

123,34 €

Einmalig zu Beginn der Therapie

Diagnostik und Auswertung von Fragebögen

857

1,8

12,17 €

Zu Beginn und am Ende der Therapie

Therapieantrag für die Krankenkasse

85

2,3

67,03 €

pro Arbeitsstunde

 

 

Voraussetzungen für GKV-Versicherte

Das Kostenerstattungsverfahren ist in § 13 Abs. 3 SGB V festgelegt.

 

Sie sollten fünf (Kassen-)Psychotherapeuten anrufen und nach einem Therapieplatz fragen.

Protokollieren Sie den Name der Psychotherapeutin, Datum und Uhrzeit des Gesprächs und natürlich die vorausasichtliche Wartezeit auf einen regelrechten Behandlungsplatz (nicht Erstgespräch).

Wartezeiten über sechs Wochen werden von Gerichten als nicht zumutbar angesehen. Die Bundespsychotherapeutenkammer hält aus fachlicher Sicht sogare Wartezeiten von mehr als drei Wochen für nicht vertretbar. Üblich sind allerdings Wartezeiten von sechs bis zwölf Monaten.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt bescheinigen, dass eine Psychotherapie dringlich ist und suchen Sie sich einen approbierten Psychotherapeuten in Privatpraxis, der demnächst oder sofort einen Platz frei hat und stellen Sie einen formlosen Antrag bei Ihrer Krankenkasse.

Die Kostenerstattung ist keine Kulanzleistung der Krankenkassen sondern unter den genannten Umständen Ihr Recht.

 

Kassen müssen enge Fristen einhalten

Ein Wort zu den Fristen: Seit Februar 2013 sind die Patientenrechte neu geregelt und setzen den Krankenkassen enge Fristen für die Bearbeitung von Anträgen auf Kostenerstattung. Im § 13 Absatz 3a SGB V heißt es:

„Die Krankenkasse hat über einen Antrag auf Leistungen zügig, spätestens bis zum Ablauf von drei Wochen nach Antragseingang oder in Fällen, in denen eine gutachtliche Stellungnahme, insbesondere des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (Medizinischer Dienst), eingeholt wird, innerhalb von fünf Wochen nach Antragseingang zu entscheiden. Wenn die Krankenkasse eine gutachtliche Stellungnahme für erforderlich hält, hat sie diese unverzüglich einzuholen und die Leistungsberechtigten hierüber zu unterrichten. Der Medizinische Dienst nimmt innerhalb von drei Wochen gutachtlich Stellung. (...) Kann die Krankenkasse Fristen nach Satz 1 oder Satz 4 nicht einhalten, teilt sie dies den Leistungsberechtigten unter Darlegung der Gründe rechtzeitig schriftlich mit. Erfolgt keine Mitteilung eines hinreichenden Grundes, gilt die Leistung nach Ablauf der Frist als genehmigt. …“

 

Fragen zum Thema klären wir gerne noch vor dem ersten Termin auch telefonisch oder per E-Mail.